Martina Reis
Ich wurde 1972 in der Slowakei (damals Tschechoslowakei) geboren.
Schon in früher Kindheit habe ich mit großer Freude gebastelt, gemalt und (um)gestaltet. Bereits während der Grundschulzeit besuchte ich regelmäßig eine Kunstschule.
Nach dem Abitur absolvierte ich ein Lehramtsstudium mit den Schwerpunkten Kunsterziehung und Slowakisch.
Direkt nach dem Studium verschlug es mich – der Liebe wegen – nach Deutschland. Dort konnte ich als Grafik- und Mediendesignerin in einer kleinen Werbeagentur Fuß fassen. Neben Beruf und Mutterrolle war ich stets auch privat kreativ tätig. Zunächst lag mein Fokus auf der Malerei, später kamen Körperabformung und plastische Gestaltung hinzu.
Mein ausgeprägtes Interesse an unterschiedlichsten Materialien sowie an künstlerischen und digitalen Techniken – verbunden mit der Freude, Erfahrungen und Erkenntnisse weiterzugeben – ließ mein Tätigkeitsfeld im Laufe der Jahre wachsen. Seit 2017 arbeite ich überwiegend freiberuflich in verschiedenen Bereichen mit fließenden Grenzen.
Tätigkeitsschwerpunkte:
- Freie Kunst und Auftragskunst
- Körperabformung/Körperskulpturen
- Grafik- und Mediendesign
- Workshops
- Videos auf YouTube
- Autorin von drei Kreativbüchern
Nebenberuflich bin ich bei der Firma ACCENTFORM angestellt.
Über meine Kunst
Der Mensch in unterschiedlichsten Facetten seines Daseins, ist das Hauptmotiv meiner künstlerischen Arbeit. Die Verschiedenheit der Charaktere und Gefühle, die sich in Gesichtern spiegeln, inspirieren mich grenzenlos. Das Gesicht mit seinen Emotionen und Stimmungen ist mein absolutes Lieblingsthema, sowohl in der Malerei, als auch im plastischen Gestalten. Meine Werke reichen von realen Abbildungen bis hin zu ironischen, zweideutigen und humorvollen Darstellungen. Allegorien und skurrile Fantasiewesen sind auch ein wichtiger Teil meines künstlerischen Repertoires.
Es reizt mich immer wieder, mein bevorzugtes Medium Pappmaché mit anderen Materialien zu kombinieren. So kommen sehr oft auch verschiedene Holzarten – als enge Verwandte des Papiers – zum Einsatz. Metallische Elemente und andere „Fremdmaterialien“ sind ebenso immer mal wieder Bestandteile in meinen Plastiken Auch nach vielen Jahren merke ich, dass meine Entdeckungsreise noch nicht zu Ende ist.
Ich fühle mich gesegnet, meine Kreativität ausleben zu dürfen und Menschen damit zu inspirieren.
